Was ist der Unterschied zwischen „Hybridsaatgut“ und „samenfestem Saatgut“?

weiße Bete in der nächsten Generation c K. Reckling-Freitag

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Hybridsaatgut wird aus Inzuchtlinien (manchmal mit gentechniknahen Methoden) erstellt. Nach der Kreuzung zweier solcher Linien entstehen Pflanzen mit einheitlichen, fest definierten Merkmalen. Würde man dieses Saatgut wieder aussäen, würden die Merkmale der Pflanzen extrem variieren. Schon Gregor Mendel hat dieses Phänomen der Vielfalt in der Tochtergeneration in seinen nach ihm benannten Regeln der Vererbung („Mendelsche Gesetze“) beschrieben. Dieses Prinzip machen sich die großen konventionellen Saatguthersteller zu Nutze: Um wieder die Pflanzen mit den fest definierten Merkmalen zu erhalten, muss der Gärtner immer neues Saatgut kaufen.

Samenfestes Saatgut dagegen kann in der nächsten Generation wieder ausgesät werden und die Merkmale der Pflanzen bleiben erhalten.

In einem anschaulichen Video erklärt Michael Fleck, Geschäftsführer von Kultursaat e.V., sehr gut verständlich, worin der Unterschied zwischen „Hybridsaatgut“ und „samenfesten Sorten“ eigentlich besteht:

http://www.vielfalterleben.info/samenfeste-sorten-versus-hybridsorten

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